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Kosmetikstudio & Beautysalon 2 Min. Lesezeit

Hygiene im Kosmetikstudio, worauf sich achten lässt

Hygiene ist in der Kosmetik kein Nebenthema, sondern der Kern der Sorgfalt. Vieles davon lässt sich in den ersten fünf Minuten beobachten.

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Bei Behandlungen an Haut, Nägeln und Gesicht entscheidet Hygiene über das Risiko. Die meisten Studios arbeiten sorgfältig, und das Gute ist: man sieht es. Wer weiß, worauf zu achten ist, kann sich innerhalb weniger Minuten ein belastbares Bild machen, ohne jemanden zu prüfen oder unangenehm zu werden.

Für Einrichtungen, in denen die Haut durchdrungen wird, gelten zusätzlich behördliche Anforderungen und eine Überwachung durch das Gesundheitsamt. Für die klassische Kosmetik gilt vor allem die allgemeine Sorgfaltspflicht, konkretisiert durch Hygienepläne und die Empfehlungen der Fachverbände.

Ihre Checkliste

  • Händedesinfektion vor der Behandlung, sichtbar und selbstverständlich
  • Frische Auflage auf der Liege für jede Person
  • Einmalhandschuhe bei allem, was Hautkontakt mit Verletzungsrisiko hat
  • Instrumente kommen sichtbar aus einer Verpackung oder aus einem geschlossenen Behälter
  • Feilen, Spatel und Applikatoren zum Einmalgebrauch oder erkennbar aufbereitet
  • Produkte werden entnommen, nicht mit dem Finger aus dem Topf gegriffen
  • Ein Sterilisator oder Autoklav ist vorhanden, wenn Instrumente wiederverwendet werden
  • Arbeitsflächen werden zwischen den Terminen abgewischt
  • Ein Hygieneplan hängt aus oder kann auf Nachfrage gezeigt werden
  • Bei Permanent Make-up und ähnlichen Leistungen: Anzeige beim Gesundheitsamt erfolgt

von 10 Punkten abgehakt

Wann Nachfragen angebracht ist

Ein einzelner Punkt aus der Liste ist noch kein Grund, aufzustehen. Häufungen sind es. Wenn Instrumente offen auf der Ablage liegen, Produkte mit den Fingern entnommen werden und keine Händedesinfektion stattfindet, ist die Nachfrage berechtigt.

Die freundlichste Formulierung ist meistens die direkteste. Eine Frage wie "Wie bereiten Sie die Instrumente auf?" wird in einem gut geführten Studio ohne Umschweife beantwortet, oft sogar gern, weil dahinter Aufwand steckt, den sonst niemand sieht.

Häufige Fragen

Einrichtungen, in denen durch die Tätigkeit Krankheitserreger übertragen werden können, unterliegen der infektionshygienischen Überwachung. Das betrifft insbesondere Tätowierung, Permanent Make-up und Piercing. Für die klassische Kosmetik gilt das nicht in gleicher Weise, hier zählen Hygieneplan und Sorgfalt.
Hier sind Absaugung oder Feinstaubschutz und die Aufbereitung der Fräser die zentralen Punkte. Bei der Arbeit mit Acryl und Gel ist außerdem die Lüftung relevant, sowohl für Kundinnen als auch für das Personal.
Zuerst ärztlich abklären lassen. Informieren Sie danach das Studio, dokumentieren Sie den Verlauf mit Fotos und Datum. Bei Verdacht auf einen Hygienemangel kann das Gesundheitsamt informiert werden.
Dieser Text ist eine allgemeine Orientierung und keine Rechts- oder Gesundheitsberatung. Bei gesundheitlichen Fragen ist die Ärztin oder der Arzt die richtige Adresse.

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